Hunde9 Min. Lesezeit

Die 10 besten Hunderassen für Anfänger (mit Kosten-Check)

Du willst deinen ersten Hund? Diese 10 Rassen sind besonders anfängerfreundlich – mit realistischem Kosten-Check.

Lisa BergmannAktualisiert: März 2026

Auf einen Blick

  • Golden Retriever und Labrador sind die klassischen Anfängerhunde – freundlich, lernwillig und geduldig.
  • Kleine Rassen wie Havaneser und Cavalier King Charles eignen sich gut für Wohnungen.
  • Rechne mit Gesamtkosten von 1.000-2.500 Euro im ersten Jahr (Anschaffung, Ausstattung, Tierarzt).
  • Eine Hundekrankenversicherung ist besonders für Erstbesitzer sinnvoll – unerwartete Kosten sind der häufigste Stressfaktor.
  • Vermeide als Anfänger: Herdenschutzhunde, Huskys und andere eigenwillige Rassen.

Die besten Hunderassen für Anfänger zeichnen sich durch Geduld, Lernwilligkeit und ein verzeihendes Wesen aus. Sie sollten weder zu eigensinnig noch zu anspruchsvoll in der Haltung sein.

Top 10 Hunderassen für Anfänger

Diese Rassen eignen sich besonders gut für Erstbesitzer:

RasseGrößeCharakterØ Tierarztkosten/Jahr
Golden RetrieverGrossGeduldig, lernwillig, kinderfreundlich900–1.600 Euro
Labrador RetrieverGrossFreundlich, anpassungsfähig, gutmütig800–1.400 Euro
PudelKlein-GrossIntelligent, allergikerfreundlich, verspielt500–1.000 Euro
Cavalier King CharlesKleinSanft, anpassungsfähig, verschmust1.000–2.000 Euro
HavaneserKleinFröhlich, anhäglich, pflegeleicht400–800 Euro
BeagleMittelFreundlich, robust, familientauglich500–1.000 Euro
Cocker SpanielMittelVerspielt, fröhlich, gesellig600–1.200 Euro
Berner SennenhundGrossSanft, treu, kinderfreundlich1.200–2.500 Euro
EurasierMittelRuhig, ausgeglichen, familiär500–1.000 Euro
MalteserKleinVerschmust, allergikerfreundlich, unkompliziert400–900 Euro

Worauf Anfänger achten sollten

Bei der Wahl deines ersten Hundes sind folgende Punkte wichtig:

Deine Wohnsituation: Kleine Wohnung ohne Garten? Dann eher ein Havaneser als ein Labrador. Grosse Hunde brauchen mehr Platz und Auslauf.

Dein Zeitbudget: Alle Hunde brauchen Beschäftigung, aber ein Border Collie braucht 3+ Stunden täglich, ein Malteser kommt mit weniger aus.

Dein Budget: Neben Futter und Zubehör kostet ein Hund 500-2.500 Euro pro Jahr beim Tierarzt. Eine Versicherung ab 24,90 Euro/Monat schützt vor bösen Überraschungen.

Deine Erfahrung: Echte Anfänger sollten keine Herdenschutzhunde, Huskys oder andere eigenwillige Rassen wählen.

Diese Rassen sind nichts für Anfänger

So schön diese Rassen auch sind – als Erstbesitzer solltest du sie meiden:

- Siberian Husky: Extrem eigensinnig, braucht stundenlangen Auslauf, neigt zum Ausbüchen
Akita Inu: Dominant, misstrauisch gegenüber Fremden, braucht erfahrene Führung
Cane Corso: Kraftvoller Schutzhund, nicht für unerfahrene Halter geeignet
Border Collie: Braucht mehrere Stunden Kopf- und Körperarbeit täglich
Chow-Chow: Eigensinnig, dominant, schwer zu erziehen

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Haeufig gestellte Fragen

Golden Retriever und Labrador sind die klassischen Anfängerhunde: freundlich, geduldig und lernwillig.

Havaneser und Malteser sind ideal: verschmust, unkompliziert und gesund. Auch der Cavalier King Charles ist gut geeignet.

Rechne mit 1.000-2.500 Euro für Anschaffung, Grundausstattung, Impfungen und erste Tierarztbesuche.

Unbedingt empfohlen. Unerwartete Tierarztkosten sind der häufigste Stressfaktor für neü Hundehalter.

Oft ja. Mischlinge aus dem Tierschutz sind häufig robuster und kostengünstiger beim Tierarzt.

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